Pfingstlager 2019


"Pfila 007 und die Lizenz zum Zelten" - so lautete das Motto unter dem wir mit ca. 85 Leuten aufs Pfingstlager an die Steinbachtalsperre gefahren sind.


Donnerstags sind schon einige fleißige Leiter vorgefahren, um schon ein paar Zelte aufzubauen und ein bisschen mit den anderen Stämmen warm zu werden, denn dieses Jahr haben wir uns den Platz mit rund 300 Menschen geteilt. Der Stamm Don Helder Camara und der gesamte Bezirk Voreifel verweilten ebenfalls mit uns auf dem großen Zeltplatz.

Freitags hieß es dann: alle restlichen Zelte aufbauen, denn zur Ankunftszeit der Kinder hatte sich ein großes Gewitter angekündigt, was das Aufbauen sehr erschwert hätte. Mit Panzertape, Planen, Seilen, Knoten und ein paar Pfadfindertricks standen alle Zelte gegen Wind und Wetter gesichert.

Und dann ging es los: die Kinder trudelten auf dem Platz ein und bezogen die Zelte. Abends gab es dann ein schönes Lagerfeuer mit Stockbrot und für die 2 Geburtstagskinder wurde gesungen und Geburtstag gefeiert.

Bei schönen Gesprächen wurde der der erste Tag am Lagerfeuer beendet.

Am Samstag hingen plötzlich überall mysteriöse Flugblätter aus, die auf die Landung des grauen Adlers hinwiesen. Irgendwann ertönte 3x die Glocke und der ganze Stamm versammelte sich. Eine Leiterin hatte einen sehr seltsamen versiegelten Umschlag gefunden und diesen neugierig geöffnet. Noch während sie den geheimnisvollen Inhalt vorlas, erschienen auf einmal 4 Geheimagenten und legten einen filmreifen Auftritt hin. Wie sich herausstellte, hatte die Leiterin den Auftrag mit den streng vertraulichen Informationen für die Agenten gefunden. Die Agenten wurden zum Stamm geschickt, weil sie den Stamm schützen wollten vor dem immer wiederkehrenden Bösewicht.

Noch bevor die Agenten sich zu Ende vorstellen konnten, raste ein Auto heran mit 2 maskierten, schwarz gekleideten Personen. Diese griffen sich die Leiterin, zerrten sie ins Auto und fuhren mit quietschenden Reifen davon. Das ging alles so schnell, dass die Agenten gar nicht einschreiten konnten und dann die Hilfe des Stammes brauchten, die Leiterin mit Hilfe von GPS-Geräten im Wald zu finden.

Die Gruppen gingen voller Tatendrang los und suchten die Entführte. Leider musste ihre Suche ohne Erfolg bleiben. Als alle Gruppen wieder zurück waren, tauchten 2 Jungleiter mit der entführten Leiterin auf und sie konnte erzählen, was passiert war. Durch die Erzählungen konnten die Agenten den Tatvorgang rekonstruieren und bestimmen, wo sich der Bösewicht und seine Gehilfen aufhalten mussten. Die Agenten machten sich auf den Weg, den Bösewicht endgültig zu schnappen. Nach der ganzen Aufregung, schmeckte das Abendessen umso besser und viele Kinder konnten sich auf ihr Versprechen freuen.


Abends, als es dämmerte, versammelte sich der Stamm erneut. Alles war schön dekoriert und Mattia, unser Kurat, hielt einen sehr schönen Wortgottesdienst, in dem unter anderem ein Video gezeigt wurde mit vielen Aktionen des Stammes und in dem die emotionale Versprechensfeier gefeiert wurde.

Ein herzliches Willkommen an die neuen Wös, die aufgestiegenen Juffis, an neue Leiter und Rover und an neue Mitarbeiter. Schön, dass ihr den Stamm so bunt macht.


Sonntags gab es dann unterschiedliche Workshops auf dem Zeltplatz. Von Riesen Seifenblasen, über einen Erste Hilfe Kurs, über einen Taschenmesser- und Schnitzworkshop, bis hin zum Schaukel bauen, Batiken oder Dutch Oven Zimtschnecken war eine große Vielfalt und Freude auf dem Platz zu spüren.

Abends begann der schaurige Teil des Lagers...: die Nachtwanderung...!

Aufgeteilt in Gruppen, wurde dem Alter angemessen eine Wanderung gemacht, die vielen noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Wie jedes Jahr haben sich die großen Rover etwas überlegt, um kleinere zu unterhalten und ein bisschen zu erschrecken. Um nach der aufwühlenden Nachtwanderung wieder ein bisschen zu entspannen, saßen einige noch etwas am Feuer und auch dieser Tag neigte sich dem Ende.

Montag wurde dann in perfektem Teamwork abgebaut und die Kinder zeigten wieder mal, wie man sich auf sie verlassen kann, wenn es ums Abbauen und Aufräumen geht. Danach haben sich die Gruppen unter sich getroffen und reflektiert, was ihnen am Pfingstlager gefallen hat und was man fürs nächste Jahr mitnehmen könnte.


Montag Nachmittag kamen wir erschöpft aber glücklich an der Kirche in Rondorf an. Wir freuen uns auf die weiteren Aktionen im Jahr und auf kommende Pfingstlager. Außerdem vermissen wir schon jetzt das Gefühl in Zelten zu schlafen und bis Nachts am Lagerfeuer Stockbrot zu backen.

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